Die Behandlung mit dem StACK-Programm ist erfolgreich und wirkt in mehrfacher Hinsicht. In Evaluationen konnten wir zeigen, dass Im Verlauf der Behandlung Drogenverlangen messbar sinkt, psychische Belastungen und depressive Symptome weniger werden und sich die Aufmerksamkeitsleistung deutlich verbessert.

Hierfür haben wir Ergebnisse von insgesamt 109 cannabisabhängigen Patienten untersucht, hier ein Auszug unserer sehr ermutigenden Ergebnisse:

StACK wächst…

Wussten Sie schon, dass es mit StACK 4U (sprich StACK for you) ein ebenso gut eingeführtes Behandlungsprogramm für Jugendliche in der Therapeutischen Einrichtung Eppenhain gibt?

Wussten Sie schon, dass das StACK-Programm jetzt auch im Therapiedorf Villa Lilly in Bad Schwalbach angeboten wird?


Praktische Erfahrungen mit den Patientengruppen

Ob beide Gruppen, Cannabisabhängige und substituierte Opiatabhängige unter einem Dach behandelt werden können, werden wir auch gelegentlich gefragt. Befürchtungen gehen meistens in die Richtung, dass beide Gruppen sich im Alltag nicht vertrügen, es zu einer Art "Ansteckung" mit dem Opiatkonsum bei Cannabiskonsumierenden geben könne. Es wird auch befürchtet, dass es zu massenhaften Rückfällen der nicht Substituierten käme. Dies könne dadurch entstehen, dass Substitutionsmittel in der Einrichtung vorhanden sind und vergeben werden, was vor allem bei nicht substituierten Opiatabhängigen Drogenverlangen auslösen könne und deren Rückfallwahrscheinlichkeit erhöhe.

Wir arbeiten seit Bestehen der Einrichtung mit gutem Erfolg daran, Menschen verschiedener Herkunft, Geschlechter, Religionen, Altersstufen und Erkrankungen gemeinsam zu behandeln, und haben stets die Erfahrung gemacht, das gegenseitige Vorurteile abgebaut werden können und Unterschiede als Bereicherung gesehen werden können.

Eine Erhöhung der Rückfallwahrscheinlichkeit bei Opiatabhängigen lässt sich bisher ebenso wenig feststellen wie eine Erweiterung des Substanzspektrums bei Nicht-Opiatabhängigen.


Stand: 07/2015

 

Inhaltsübersicht