Zur vorübergehend substitutionsunterstützten Rehabilitation werden in unserer Einrichtung Opiatabhängige aufgenommen, die mit Methadon, Polamidon oder Buprenorphin (Subutex oder Suboxone) substituiert werden.

Ziel der Rehabilitationsmaßnahme ist der Ausstieg aus der Substitution. Mit diesem Ziel soll im Verlauf der Behandlung eine gewissenhafte Auseinandersetzung erfolgen, nach Möglichkeit soll das Ziel auch erreicht werden. In manchen Fällen zeigt sich allerdings, dass ein Ausstieg aus medizinischen, psychologischen oder sozialen Gründen während der Rehabilitation nicht angezeigt ist. Überlegungen hierzu können während der Rehabilitation mit dem behandelnden Arzt bzw. der behandelnden Ärztin besprochen werden.

Ein Abdosieren soll möglichst einige Monate vor dem geplanten Ende der stationären Behandlung abgeschlossen sein. Das Erproben der Abstinenz kann so während der Behandlung begleitet werden.

Voraussetzung für die Aufnahme zur übergangsweise substitutionsunterstützten Rehabilitation ist ein Vorstellungsgespräch in unserer Einrichtung. Von diesem Gespräch fertigen wir ein Protokoll an, das Sie mit unterzeichnen und das dem zuständigen Leistungsträger übersandt wird. Dieser wird neben anderen Unterlagen auch dieses Protokoll zur Grundlage seiner Entscheidung über eine Kostenübernahme heranziehen.

Die Dosierung des Substitutionsmittels zu Beginn der Therapie darf nicht mehr als 60 mg Methadon, 30 mg Polamidon oder 8 mg Buprenorphin betragen.

Weitere Informationen zur substitutionsgestützten Behandlung finden Sie in unserem Download-Bereich. Bitte beachten Sie vor allem die Voraussetzungen und das Vorgehen beim Aufnahmeverfahren.

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